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Über mich

Studium der Medizin 1961-1967 in Tübingen und Hamburg;  Staatsexamen in Hamburg 1967; 1976 Facharzt für Kinderheilkunde, verliehen in Deutschland - Mitglied der Bayrischen Landesärztekammer.

Nach 40 Jahren Berufsausübung, davon 20 Jahre in Kliniken und gut 20 Jahren in eigener Praxis, habe ich letztere im Jahre 2007 einem tüchtigen Nachfolger - Dr. Becker - ebenfalls Kinder- und Jugendarzt übergeben.

Mein Dank gilt allen Eltern meiner ehemaligen Patienten, die mir so lange und treu ihr Vertrauen geschenkt haben. Die mich am Ende meiner Tätigkeit mit lieben Grüßen und liebevollen Geschenken bedacht haben, um mir für den künftigen (Un)Ruhezustand alles Gute zu wünschen.

Wir Kinder- und Jugendärzte sind in unserem Beruf besonders priviligiert, weil wir das Glück haben, Patienten von Geburt an bis zum Beginn der Berufsausbildung - rechnen wir mal das bayerische G8 mit dazu(!) - betreuen zu können. Wir bauen ein gutes und fast freundschaftliches Verhältnis zu den Eltern auf . Gerade die Zusammenarbeit mit den jungen Müttern bewirkt, dass wir Kinder- und Jugendärzte auch jung bleiben, dass wir immer wieder -wie in der eigenen Familie- unseren Standort neu bestimmen, aktuell bleiben müssen. Es ist eine stetige Entwicklung , an der wir über unsere Patienten teilhaben können. Das erhält jung.
Und wenn dann die ehemaligen Kindern mit Ihren Babies in der Praxis erscheinen, dann ist es schon etwas etwas Besonderes, ja auch für uns Ärzte Beglückendes.
Natürlich habe ich mich von vielen ehemaligen Patienten persönlich verabschiedet. Aber gerade die älteren Kinder, die gesund nur noch sporadisch zu Ihrem Doktor gehen, werden erstaunt sein, wenn das alte Schild plötzlich nicht mehr an gewohnter Stelle hängt oder ein neuer Name sich dort findet. Diesen Eltern möchte ich an dieser Stelle auch meinen ganz besonderen Dank aussprechen. Ich habe sie nicht vergessen.

Meine Arbeit mit Kindern habe ich immer als sehr positiv erlebt, ein ''burn'' out hat es nie gegeben. Natürlich war hier auch die harmonische und konfliktfreie Zusammenarbeit mit meinen Mitarbeitern ausschlaggebend, die mir in den letzten Jahren in zunehmender Weise sozusagen den Rücken freihielten, damit meine etwas zeitaufwendigen Hobbies nicht zu kurz kamen.
Also, kein Blick zurück im Zorn sondern ein dankbares Zurückbesinnen auf eine schöne, spannende und lehrreiche Zeit.
Und sie ist noch nicht vorüber, sonst würde ich ja meinen Internetauftritt schließen. Nein, es geht weiter: Hier auf dieser Seite, in der aber nur noch die ganz wesentlichen Neuigkeiten in der Kinderheilkunde bearbeitet werden. Mehr Augenmerk werde ich den Hauterscheinungen bei Kindern widmen, die ich auf meiner Internetseite www.paediatrie-in-bildern.de zeigen werde.

Thomas Rautenstrauch
 

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